user_mobilelogo

 

 

 

Aktion für besseren Lärmschutz an der B8

Tiefbauamtsleitern Cristina Pop (vorne rechts) kam auf Einladung von FW-Stadtratskandidat Josef Reisenauer (links) zu einem Ortstermin mit Anrainern in die Gebrüder-Grimm-Straße.

Eine neue Initiative für besseren Lärmschutz entlang der B8 in Straubing haben Einwohner der Gebrüder Grimm-Straße gestartet. Ein erster Schritt dazu erfolgte bei einem Ortstermin, zu dem FW-Stadtratskandidat Josef Reisenauer Tiefbauamtsleiterin Cristina Pop eingeladen hatte.

„Der Verkehr hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Der Schutzwall ist anscheinend zu klein geraten und auch die gewachsenen Bäume können den störenden Lärmpegel nicht abhalten“, monierte Andreas Lison, dessen Grundstück direkt an den Wall grenzt. Er schlägt einen zusätzlichen Schallschutzzaun vor, wie er z.B. auch entlang des Alfred-Dick-Rings im Süden der Stadt errichtet wurde. „Der Lärmschutzwall hat beim Bau bestimmt den vorgeschriebenen Standards entsprochen“, versicherte Cristina Pop. Wenn sich Änderungen ergeben, sind diese zu überprüfen, um gegebenenfalls einzugreifen, so die Tiefbauamtsleiterin. Die vorgetragenen Wünsche werde sie auch an das zuständige Umwelt und Ordnungsamt der Stadt Straubing weiterleiten.

 

 

 

„Der Lärmpegel hat eindeutig zugenommen“ weiß Josef Reisenauer als Anrainer aus eigener Erfahrung. Schuld daran seien vor allem die sogenannten Mautflüchtlinge. „Diese Blechlawine könnte man mit einem Fahrverbot für Schwerlaster auf der B 8 im Stadtgebiet eindämmen. Davon würden dann auch andere Wohngebiete entlang der B 8 wie Schenkendorfstraße, Hochwegfeld, Gebrüder-Grimm-Straße und die Kreuzbreite profitieren“, so der Vorschlag des FW-Stadtratskandidaten. „Im Landkreis Regensburg wurde die B8 zwischen den Ortschaften Rosenhof und Pfatter für die Schwerlaster gesperrt. Warum ist das nicht auch in Straubing möglich?“, lautete seine Frage.

 

„Nicht nur die Schwerlaster, sondern auch Motorräder und andere Fahrzeuge verursachen oft infernalen Lärm“, lautete der Einwand einer anderen Nachbarin, die für eine Geschwindigkeitsbegrenzung plädierte. Und die müsse auch öfter kontrolliert werden und zwar nicht nur auf der B 8, sondern auch im Wohngebiet, wo die 30-km-Zone oft missachtet werde. Zur Sprache kamen bei der angeregten Diskussion der zahlreichen Teilnehmer dann auch weitere aktuelle Themen, berichtete Pop. Sie bleibe ein Ziel der Stadt. Die Realisierung erfolge allerdings durch das Straßenbauamt Deggendorf.

Als nächsten Schritt plant Reisenauer eine schriftliche Anfrage an die Stadt Straubing mit den von den Anrainern vorgebrachten Themen.

                  

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen